Kochprofis: Gibt es in der Küche eine Literatur?

Ein Blick auf vier Holzlöffel mit Gewürzen

Kochbücher werden im Buchhandel verkauft, dementsprechend gehören Sie zur Literatur. Ich behaupte es nun einmal, ob es andere auch so sehen, ist mir egal. Heute möchte ich auf meinem Blog über dieses Thema sprechen und euch ein paar Tipps geben.

Früher kaufte ich häufig Kochbücher, schließlich gab es kein Internet, wo man nachgucken konnte. Mittlerweile schaut die Sache ein wenig anders aus. Ab und zu kaufe ich mir noch Kochbücher von Autoren, jedoch meist in der digitalen Version. Mein Bücherschrank platzt bereits aus allen Nähten und ich möchte ihm nicht noch mehr anmuten. Jedoch gibt es einen kleinen Nachteil. Digitale Rezepte sind in der Küche nicht so gut aufgehoben. Meinen Computer, Smartphone oder Tablet lass ich nur ungern dort liegen. Das hat einen rund. Entweder ich bespritze es mit Wasser, es wird dreckig oder stirbt einen Hitzetod.

Meine alten Kochbücher verwendete ich auch selten in der Küche. Früher tat ich es und am Ende klebten die Seiten. Die Bücher sahen aus, als hätte man sie zwanzigfach durch den Fleischwolf gedreht. Dies ist natürlich keine gute Idee. Deswegen überlegte ich mir ein System.


Mein spezielles Kochbuch mit laminierter Folie

Ich erstellte mir eine Word Vorlage, wo ich die besten Rezepte abtippe. Diese drucke aus und laminiere diese. Danach stecke ich diese Rezepte wiederrum in eine Mappe und hab alles zur Hand. Sollte ich ein Rezept benötigt, nehme ich es zur Hand und kann es direkt in der Küche anbringen. Dort hängt jetzt eine Magnetwand, wo ich die Folie aufhängen kann. Mit einem Buch oder Tablet würde dies nicht funktionieren. Durch mein eigenes System konnte ich auch die einen oder anderen Mengenangaben besser berechnen. Bei mir in der Mappe gibt es sogar spezielle Einkaufslisten für besondere Anlässe. Bei uns ist es üblich, dass wir am Heiligen Abend immer Pute mit Reis essen, als Nachspeise gibt es Sachertorte. Das Festtagsmenü liegt als komplette Einkaufsliste bereit. Ich muss es nur schnappen und ab damit in den Supermarkt. Auch gibt es einen kleinen Adventordner bei mir. Da ich grundsätzlich immer die gleiche Menge backe und bestimmte Highlights erstelle, weiß ich was ich brauche. Ich muss mir nicht von jedem Rezept die Buttermenge raussuchen, durch meine Festtagseinkaufskarten weiß ich, ich brauch insgesamt 5 kg Butter. Dies erleichtert meine Arbeit ungemein. Zusätzlich ergänzte ich die Rezepte mit Nährstoffangaben und passte die Kochtemperatur auf meinen Herd an. Hier muss man gut aufpassen, jedes Gerät ist verschieden und wer sich blind auf die Kochbuchangaben verlässt, hat schon verloren.


Mein Kochbuch liebt jeder

Ich besitze mein eigenes Kochbuch, welches aus verschiedenen Inhalten besteht. Ich finde jeder sollte sein eigenes Kochbuch haben, wo die eigenen Notizen stehen. Natürlich lässt sich solch eines noch mit eigenen Ideen ergänzen. Ich probiere gerne neue Sachen aus, aber durch Zufall entdecke ich das eine oder andere selbst beim Backen.

Ich überlege mir gut erhaltene Kochbücher wegzugeben, damit auch jemand anderer davon profitieren kann. Warum auch nicht? Einmal abgetippt, ist das Rezept sowieso in meinem Ordnet. Warum also dicke Wälzer behalten. Mich stört an manchen Kochbüchern die Tatsache, dass diese zwar viele Rezepte beinhalten, aber nur wenige wirklich interessant sind. Von 30 Rezepten gibt es 2, die ich wirklich nachkochen will. Meist gibt es ein Highlight im Buch und der Rest ist zu vergessen. Dies find ich persönlich ziemlich schade.


Die Literatur rund ums Kochen ist gigantisch

Im Buchhandel finden Sie nicht nur Bücher mit Rezepten, auch gibt es viele andere Inhalte. Zum Beispiel, wie man einen Tisch perfekt deckt, was es mit Nährstoffen auf sich hat, wie die Knigges bei Tisch sind und vieles mehr. Auch diese Titel gehören zur Literatur und einige davon habe ich im Besitz. Ich liebe Lesen einfach, auch wenn es bloß Rezepte sind.

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